Presseschau
Rezensionen
Grenzfragen-News
Veranstaltungen
Fachzeitschriften

30.03.11: Kather zum Geist-Materie-Verhältnis

Eine grundsolide historische und systematische Einführung in das Verhältnis von Geist und Materie. Der auf 28 Seiten ausgearbeitete und mit zahlreichen Anmerkungen versehene Vortrag von Regine Kather anlässlich der Tagung "Gefrorener Geist" steht jetzt als pdf-Datei zum Download bereit.

[zur Dokumentation]




Regine Kather: Mit der Genese der modernen Naturwissenschaften änderte sich das Verständnis der Materie tiefgreifend!

Aus der Einleitung

"Von der Antike bis zu Descartes gab es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine Materie ohne immaterielle, formende Prinzipien, so dass Geist in unterschiedlichen Graden überall gegenwärtig war. Mit der Genese der modernen Naturwissenschaften änderte sich das Verständnis der Materie tiefgreifend: Sie erschien als toter, nur durch physikalische Kräfte bewegter, geistloser Stoff. Seither ist die Frage nicht mehr abgerissen, wie Geist, der uns zumindest in Form unseres eigenen Bewusstseins unmittelbar vertraut ist, auf materielle Prozesse, zu denen auch die des eigenen Körpers gehören, einwirken und außerdem im Prozess der Evolution entstanden sein kann. Nicht geistige, sondern materielle Prozesse gelten als schöpferisch. Bei einer gewissen Komplexität des Gehirns, so behaupten viele Neurophysiologen, entstehen Gefühle und Gedanken. Doch das Unbehagen an einer rein materialistischen Deutung des Geistes ist nie völlig erloschen. Eine neue Interpretation der Materie wurde im 20.Jahrhundert auch durch die moderne Physik angestoßen. Ich möchte in diesem Vortrag die verschiedenen Phasen des Verhältnisses von Materie und Geist nachzeichnen."





Druckbare Version

Impressum Kontakt Volltextsuche Was ist forum-grenzfragen? Information in English